Konzept des YouTube Kanals

 

Mit dem Youtube Kanal Psychoaktiv School, möchte ich Informationen über legale psychoaktive Pflanzen zur Verfügung stellen und somit Aufklärung über legale psychoaktive Pflanzen betreiben.

 

Die Problematik besteht darin, dass das BtMG, unter dem scheinbaren Vorwand des Abhängigkeitspotentials und der unmittelbaren oder mittelbaren Gesundheitsgefährdung definiert, welche Substanzen legal oder auch illegal sind. So ist es nur logisch zu glauben das legale psychoaktive Substanzen weniger gefährlich sind als illegale. Doch bereits Alkohol und Tabak beweisen das Gegenteil und Verfügen über ein hohes Abhängigkeitspotential, sowie eine starke gesundheitliche Schädigung durch den Konsum.

 

Doch wie verhält sich dies bei der unglaublichen Bandbreite der legalen psychoaktiven Pflanzen? An dieser Stelle kommt mein Kanal ins Spiel. Ich stelle dem Zuschauer im Infovideo, zur Substanz seiner Wahl, Informationen zur Pflanze, deren Wirkstoff, Konsummöglichkeiten, Wirkungen, Nebenwirkungen, dem Safer Use und passenden Literaturtipps zur Verfügung. Ob das Video nun  präventiv wirkt und den Zuschauer durch die neutralen Informationen überzeugt diese Pflanze nicht zu konsumieren oder ob der Zuschauer vor allem den Safer Use Regeln besondere Aufmerksamkeit schenkt um das Gefahrenpotential der Einnahme zu minimieren, wird dabei dem Zuschauer überlassen.

 

Erfahrungsberichte über meine eigenen Erfahrungen, sollen dem Zuschauer zeigen wie die entsprechende Pflanze wirkt. Eine neutrale Darstellung ist dabei jedoch unmöglich. Immerhin sind mit der Erfahrung positive und negative Emotionen verbunden. Würden diese wegfallen, würde der Erfahrungsbericht einem wichtigen Bestandteil beraubt werden. Dabei ist es allerdings nicht in meinem Interesse. Ich möchte auch die negativen Erfahrungen teilen. Diese negativen Erfahrungen sind von gleicher Bedeutung wie positive Erfahrungen. Sie können nicht nur Risiken und Gefahren verdeutlichen, sondern eine ganze Bandbreite an negativen Reaktionen die auf den Konsum darstellen und direkt oder auch indirekt mit der psychoaktiven Pflanze verbunden sind. So können positive Erfahrungen aber auch mit interessanten Erkenntnissen verbunden sein.

 

Personen, welche gerade beginnen sich mit der Thematik auseinander zu setzten, sollen auf diesem Kanal die Möglichkeit bekommen nicht nur Informationen über spezielle Pflanzen zu finden, sondern auch die absoluten “Basic´s“ vermittelt bekommen. So reichen die Basic´s von der Frage „Was sind psychoaktive Substanzen überhaupt?“ über die Einordnung dieser in die verschiedenen Arten bis hin zu den verschiedenen Konsumformen und den ausführlichen Erklärungen der Safer Use Regeln.

Die Basic´s sollen nicht nur Neueinsteigern helfen, sondern auch Angehörigen von Konsumenten und Gegnern von psychoaktiven Substanzen einen leichteren Zugang und somit ein besseres, bzw. überhaupt ein Verständnis der Thematik zu ermöglichen.

 

In Deutschland sind nicht nur haufenweise psychoaktive Pflanzen legal, sondern dort wachsen auch noch ein ganze Menge. Dies gilt selbstverständlich auch für andere Länder. Eine ganze Liste von diesen legalen Pflanzen bietet einem zwar einen netten Überblick, bleibt jedoch solange uninteressant solange diese nicht weiter einordnet werden oder man sich genauer mit diesen Pflanzen auseinandergesetzt. Mit der Videoserie „ X legale psychoaktive Pflanzen in Deutschland mit einer Besonderheit“ oder „X legale in Deutschland wachsende psychoaktive Pflanzen mit einer Besonderheit“ soll die variable Anzahl (X), der Pflanzen nicht nur einer Eigenschaft oder einer Besonderheit zugeordnet werden sondern auch kurz betrachtet werden. Bei diesem Format handelt es sich um eine Variante der “Top 10“, “Top 5“ für legale psychoaktive Pflanzen in einem Land. Das Wort Top, also eine Rangfolge der Pflanzen habe ich dabei bewusst weggelassen, da ich es in verschieden Fällen für wenig sinnvoll hielt. Das Beispiel „5 legale in Deutschland wachsende psychoaktive Pflanzen, die man lieber nicht konsumieren sollte !!!“ zeigt bereits, dass eine Rangfolge dazu verleitet zu glauben, dass Platz 5 noch am ehesten möglich ist zu konsumieren, da es zwar gefährlich, aber nicht am gefährlichsten ist. In einer dem Beispiel entsprechenden Liste wäre der Konsum der Pflanze auf Platz 5 bereits mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Ausgangs verbunden ist.

 Die Listen sollen somit nicht nur verschiedene legale psychoaktive Pflanzen aufzeigen, sondern auch mit einer Kurzaufklärung, welche mit der verbundenen Besonderheit verknüpft ist.

 

Rauchmischungen verknüpfen mehrere psychoaktive Pflanzen und deren Wirkung miteinander. Durch das Zusammenwirken mehrerer Wirkungen ergibt sich eine neue bzw. eine veränderte Wirkung, somit können Rauchmischung die Wirkung anderer Substanzen nachahmen, allerdings auch eigene und neue Wirkungen besitzen. Eine neue Rauchmischung ist wie ein unbekanntes Gewässer, man springt nicht einfach rein! Durch die Kombination ist es schließlich auch möglich das sich nicht nur eine deutlich potentere psychoaktive, sondern auch toxische Wirkung durch die Kombination ergibt. Ich selbst Interessiere mich für die Thematik der Rauchmischungen und setzte mich gerne mit verschiedenen Kombinationen auseinander, weshalb Rauchmischungen in Zukunft stärker auf meinem Kanal vertreten sein sollen. Das Problem besteht dabei eher im zeitlichen Aspekt. Eine Rauchmischung zu testen geht schnell, eine gute neue Rauchmischung zu entwickeln dauert allerdings deutlich länger. Meiner Ansicht nach geht Qualität hierbei über Quantität.

 

Ähnlich wie mit den Rauchmischung verhält es sich mit den Räuchermischungen. Hierbei handelt es sich nicht um die bekannten Räuchermischungen, welche im Internet erworben werden konnten und von Konsumenten geraucht wurden, sondern um solche welche wirklich zum Räuchern verwendet werden sollen und aus rein natürlicher Bestandteilen bestehen. Besonders interessant ist diese Konsumform besonders interessant für den Konsum von besonders gefährlichen Substanzen, da hierbei eine deutlich geringe Chance besteht eine kritische Dosis zu erreichen. Obwohl ich Räuchermischungen fast genauso Interessant finde wie Rauchmischungen, werden sie, wegen der notwendigen und zeitintensiven Beschäftigung mit ihnen, eher eine Rarität auf meinem Kanal sein.

 

 

 

Eine Besonderheit meines Kanals, welche ich an dieser Stelle besonders hervorheben möchte ist die Auseinandersetzung mit eher unbekannten psychoaktiven Pflanzen. Obwohl sich nur wenige mit diesen Pflanzen auseinandersetzen, sind sie dadurch nicht weniger Interessant. ´Das Problem besteht bei diesen Pflanzen darin Informationen zu finden, da es in der Regel kaum bzw. keine Erfahrungsberichte und nur wenige Informationen zur psychoaktiven oder der allgemeinen Wirkung gibt. Trotzdem bleibt die Beschäftigung mit diesen Pflanzen ein zentraler Bestandteil meines Kanals, da ich selbst großes Interesse habe mehr über solche Pflanzen zu erfahren. Dadurch bietet es sich außerdem an diese in eine passende Videoform zu bringen und somit anderen die sich über diese Informieren möchten zur Verfügung zu stellen.

 

Erfahrungsberichte zu solchen Pflanzen sollen ebenfalls dazu beitragen und falls möglich und nötig die vorhandenen Informationen auch noch ergänzen.

 

 

 

Letztendlich komme ich nun auch zum schwierigen Teil. Da YouTube bzw. das produzieren von YouTube-Videos ein Hobby ist, kann ich dem nur in meiner Freizeit nachgehen. Außerdem ist es logisch, dass sich meine Freizeit nicht ausschließlich nur um meinen YouTube Kanal dreht. Dementsprechend dauert es immer einen bestimmten Zeitraum bis ich ein Video fertigstellen kann.

 

Ursprünglich habe ich geplant ein Video pro Woche zu veröffentlichen, nachdem ich allerdings feststellen musste, dass dies auf längere Sicht nicht besonders einfach war. Anschließend habe ich für mich festgelegt, dass mein Wunschziel immer noch bei einem Video pro Woche lag, die realistischere Variante allerdings bei einem Video in zwei Wochen lag.

 

Die letzten zwei Infovideos, welche ich auf meinem Kanal veröffentlicht habe, waren jedoch deutlich zeitintensiver. Obwohl es Remakes von alten Infovideos waren, habe ich die Informationen neu zusammengestellt und somit auch die Alten überprüft. Der Aufwand lag bei ein bis drei Stunden. Anschließend habe ich ein Script für die Videos geschrieben, was ebenfalls eine halbe bis eine Stunde gedauert hat. Die Aufnahme dauert höchstens eine halbe Stunde, die Bearbeitung hingegen deutlich länger (ca. 4-6 Stunden). Rechnet man das alles zusammen kommt man auf sechs bis zehn Stunden für ein Video.

 

Wende ich nun, falls es mir möglich ist, eine Stunde pro Tag auf, so dauert es bis zu zehn Tagen bis ein Video fertig ist. Jedoch kann ich dies nicht jeden Tag, weshalb ein Großteil der Arbeit auf das Wochenende fällt und somit die Fertigstellung eines neuen Videos häufig noch verzögert. So kann es auch sein, dass sich die von mir geplante Veröffentlichung eines Videos dadurch um Tage verschiebt. Vor allem mein Wunsch die Qualität meiner Videos weiter zu steigern trägt dazu bei, dass sich der Zeitraum zwischen zwei Videos bis auf drei Wochen ausdehnt.

 

Für mich gilt dabei jedoch Qualität statt Quantität.

 

Als ich begonnen habe YouTube-Videos zu produzieren war es genau andersherum, Quantität statt Qualität. Im Nachhinein wünschte ich, dass ich gleich mit Qualität statt Quantität als Strategie begonnen hätte.